Allrad Sicherheitstipps

Wenn Sie kein erfahrener 4x4-Fahrer sind, empfehlen wir einen Kurs in 4x4 und Off-Road-Fahren. Diese sind bei ausgewählten Lieferanten verfügbar. Es ist ratsam, einen 4WD-Kurs in dem Fahrzeug zu absolvieren, das Sie auf Safari nutzen möchten.

Wie können wir helfen?

Unsere Allrad Camper sind Überland-Wildbeobachtungsfahrzeuge und sind aufgrund der Reisemobilkarosserie größer als normale Allrad-Fahrzeuge und eignen sich damit am besten für Allrad-Wildbeobachtungsstraßen. Sie sind nicht für Sanddünen, schwer gelenkiges Allrad-fahren oder Allrad-spezifische Kurse geeignet und dürfen nicht dafür verwendet werden.

Die Kontrolle des Reifendrucks und das richtige Aufpumpen sind am wichtigsten bevor Sie eine Situation angehen für die Sie Allradantrieb benötigen. Zum Beispiel erfordert das Fahren in dickem Sand einen Reifendruck von unter 1,2 Bar.

1Reifendruck
  1. Es ist wichtig, den Reifendruck gemäß den Straßen- und Fahrzeugbelastungsbedingungen zu verstehen und zu verwalten.
  2. Schlechtes Reifendruckmanagement ist eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle auf Teer und insbesondere auf Schotternebenstraßen.
  3. Der Reifendruck steigt an, je mehr der Reifen die Straßentemperatur erreicht.
  4. Der Reifendruck steigt von einem kalten Reifen (nicht angetrieben) auf einen gefahrenen Reifen. Das heißt, ein heißer Reifen hat einen 10 bis 15 Prozent höheren Reifendruck. Faktoren wie Straßenoberfläche, Geschwindigkeit, Belastung, Hitze usw. beeinflussen den Reifendruck.
  5. Auf Reifendruckmessgeräte an Tankstellen kann man sich nicht verlassen, da diese stark variieren und nicht richtig kalibriert sind. Prüfen Sie Ihren Reifendruck persönlich. Fragen Sie vor Ihrer Reise bei unserem Reisemobilberater nach einem Reifendruckmesser.
  6. Auf Schotter - wo Ihre Geschwindigkeit viel niedriger und nie über 80 km/h sein sollte - senken Sie den Reifendruck um 10 oder 15% ab, um eine weichere Fahrt zu erwirken, die die Windschutzscheibe nicht aus dem Auto oder die Füllungen aus Ihren Zähnen schüttelt.
  7. Um genaue Daten zu erhalten, notieren Sie sich die kalten Drücke, bevor Sie atsrten, beachten Sie die empfohlene Reifendruckkarte im Reisemobil.
  8. Für Langstrecken auf Teerstraßen ist es ratsam, den Reifendruck auf 10% über der Norm zu erhöhen.
  9. Bei gutem Schotter reduzieren Sie um 10% bis 15% UND verringern Sie die Geschwindigkeit.
  10. Auf festen Straßenoberflächen abseits der Straße ist eine Reduzierung um 20% ratsam.
  11. Auf Sand ist es ratsam, um bis zu 50%, d.h. 100 vorne und 150 hinten, zu verringern.
2Beladen

Denken Sie beim Beladen Ihres 4x4-Fahrzeugs daran, so viel Gewicht wie möglich in den unteren Bereich Ihres Fahrzeugs und nicht hoch und auf das Dach zu packen. Zwei der Hauptursachen für Unfälle und Umkippen von Fahrzeugen sind Übergewicht und schlechte Gewichtsverteilung. Kopflastige Fahrzeuge kippen viel schneller und sind nicht leicht zu steuern, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug plötzlich einen Schlenker machen müssen. Ihr schwerstes Gepäck und Ihre Ausrüstung sollten so niedrig wie möglich auf Ihrem Dach platziert werden.

Gewicht ist Ihr Feind: Reise-leicht, lebe-leicht, dann werden Sie eine viel angenehmere 4x4 Erfahrung haben!!

3Geschwindigkeit

Geschwindigkeit schafft Probleme. Jede Eventualität, der Sie auf der Straße begegnen, lässt sich bei niedrigerer Reisegeschwindigkeit leichter meistern. Sie haben mehr Zeit zu reagieren und Ihr Ausweichmanöver ist leichter zu bewältigen.

Schmutz- und Schotterstraßen in Botswana, Namibia und Südafrika können schräge Kanten haben. Das Ausweichen auf diese unebenen Flächen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Fahrzeug umkippt. Im Falle, dass Wildtiere Ihren Weg versperren, ist es oft sicherer, Ihren Kurs beizubehalten, als auf eine schräge Kante auszuweichen. Niedrige Geschwindigkeiten können wiederum verhindern, dass dies zu einer Entscheidung wird, die Sie treffen müssen.

4Kraftstoff

Achten Sie auf den Kraftstoffbedarf Ihres Fahrzeugs sowie den niedrigen Schwefelgehalt und die Kapazität, den Kraftstoffverbrauch und den Abstand zwischen den Tankstopps. Gelände, Geschwindigkeit, Reifendruck und Belastung beeinflussen Ihren Verbrauch. Haben Sie immer einen vollen Ersatzkanister dabei.

5Allradantrieb Einschalten

Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb ist es ratsam, den Allradantrieb auf allen Schotterstraßen einschließlich Off-Road-Sand- oder Schlammstraßen einzusetzen. Schalten Sie niemals den Allradantrieb ein, wenn Sie asphaltierte Teerstraßen fahren.

Achtung: Vergessen Sie niemals den Allradantrieb auszuschalten, wenn Sie auf Teer-/Asphaltstraßen zurückkehren.

Warnung: Es kann zu ernsthaften Schäden am Fahrzeug kommen, deren Kosten Sie zu tragen haben.

6Auf Teerstraßen
  1. Überprüfen Sie, ob der Reifendruck den empfohlenen Einstellungen entspricht.
  2. Unbedingt benötigt: Notfall-Reifen-Reparatur-Kit und Kompressor.
7Schotterstraßen
  1. Senken Sie den Reifendruck am Fahrzeug gemäß der Reifendruckkarte im Fahrzeug.
  2. Schalten Sie Allrad Hi Range ein.
  3. Halten Sie die Geschwindigkeit unter 80km/h.
  4. Schalten Sie Ihre Scheinwerfer ein, um besser gesehen zu werden.
  5. In gefährlichen Situationen (z. B. bei starkem Staub) Warnlicht einschalten.
  6. Fahren Sie nicht in der Staubwolke eines vorausfahrenden Fahrzeugs (halten Sie einen großeb Abstand, um sich vor dem Staub des Fahrzeugs zu schützen).
  7. Wollen Sie überholen? Benutzen Sie die Lichthupe und schalten Sie Ihr Wanrlicht ein - warnen Sie das vorausfahrende Fahrzeug.
8Einspurige Straßen
  1. Verringern Sie den Reifendruck je nach Gelände erneut, um die Lauffläche zu erhöhen.
  2. Bei sandigen oder schlammigen Strecken den Reifendruck um 20% senken, siehe empfohlene Reifendrucktabelle im Fahrzeug.
  3. Aktivieren Sie den vollen Allrad-Modus.
  4. Behalten Sie eine konstante Geschwindigkeit bei - Schwung ist der Schlüssel zur Überwindung von Hindernissen.
  5. Übertreiben Sie nicht.
  6. Stoppen Sie niemals in Sand oder Schlamm.
  7. Wenn das Gelände extrem uneben ist, halten Sie zuerst an und aktivieren Sie dann die hintere Differenzialsperre oder Achssperre.
  8. Stehen Sie nicht auf Ihrer Kupplung.
9Schwierige Abschnitte mit großen Felsen/Löchern
  1. Sofort stehen bleiben.
  2. Wählen Sie Neutral bzw. betätigen Sie die Kupplung.
  3. Schalten Sie die stärkste Allrad-Variante ein, die Ihr Fahrzeug bietet.
  4. Hintere Differenzialsperre oder Achssperre einschalten (im Stand).
  5. Lösen Sie den Fuß von der Kupplung so weit wie möglich.
  6. Verringern Sie den Reifendruck des Campers/Wohnmobils um 20 Prozent, siehe Tabelle.
  7. Bewegen Sie sich so langsam wie möglich, aber behalten Sie Ihren Anhänger / Ihr Wohnmobil im Seitenspiegel immer im Auge und bleiben Sie in Fahrt.
  8. Senken Sie Ihre Seitenspiegel, um zu sehen, wo die Reifen laufen.
  9. Verwenden Sie einen Navigator, der Sie führt.
  10. Sie müssen zunächst vollständig aus einem Hindernis herausfahren, bevor Sie beginnen, mehr Kraft einzusetzen.
  11. Planen Sie jeden Schritt und denken Sie an die Konsequenzen - für Ihr Fahrzeug, Ihren Wohnwagen, Ihre Familie und die Umwelt.

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